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Maca - der peruanische Ginseng

Maca (Lepidium meyenii) ist eine Pflanze, die schon seit mindestens 2.000 Jahren als Wurzelgemüse angebaut wird. Sie ist heimisch in Peru, Bolivien, Paraguay und Argentinien, wurde aber in erster Linie im Hochland der peruanischen Anden angebaut. Maca ist als "peruanischer Ginseng" bekannt und wird traditionell getrocknet, gemahlen und anschließend gegessen, um dem Körper Kraft und Energie zu geben. Außerdem hilft die Wurzel die Vitalität und die Libido zu verbessern. Dieses Supernahrungsmittel verschaffte sich in der westlichen Welt sehr schnell einen guten Ruf, nicht zuletzt auch wegen seiner hervorragenden Nährwerte und der breit gefächerten Palette an gesundheitsfördernden Eigenschaften.

Maca
 

Die Nährwerte von Maca

Aufgrund ihrer Fähigkeit auch unter rauen klimatischen Bedingungen und in hohen Höhen zu wachsen, ist die Macawurzel eine wichtige Nahrungsgrundlage für die einheimische Bevölkerung des peruanischen Hochlands. Maca ist mit über 14% Proteingehalt sehr nahrhaft und wird traditionell gebacken, gebraten, als Brei zubereitet oder auch für das Brauen eines Rauschtrunks verwendet. Maca ist sehr nahrhaft, sehr kalorienarm und reich an Mineralstoffen, Vitaminen, essentiellen Aminosäuren (es enthält 19 der 20 Aminosäuren, darunter auch das hochwertige L-Arginin), ungesättigten Fetten und anderen Stoffen, die wichtig für unseren Organismus sind. Es enthält Kalzium, Selen, Zink, Natrium, Eisen, Kalium, Magnesium, Silizium, Jod, Phosphor, Mangan, Kupfer, Vitamin B1, B2, B6, B12, C, E und D3, die ungesättigten Fettsäuren Omega-3, -6, -9 und viele Wirkstoffe wie Saponine, Sterole, Tannine und Alkaloide, die eine positive Auswirkung auf unseren Körper haben (1). Maca hat im Vergleich zu anderen Wurzelgemüsen einen höheren Gehalt an Ballaststoffen und Eiweiß, was das Maca Pulver besonders für Kraftsportler sehr interessant macht.
 

Maca bietet viele Vorteile für die Gesundheit

Neben dem hohen Nährstoffgehalt bietet "Maca" einen vielfältigen Nutzen für unsere Gesundheit. Insbesondere Frauen könnten erheblich von den Wirkungen dieser peruanischen Wunderpflanze profitieren. Macapulver enthält 4 verschiedene Alkaloide, diese gleichen die Hormon-Sekretion im Gehirn aus, denn ein hormonelles Gleichgewicht ist der Schlüssel zu optimalen Körperfunktionen. Zahlreiche Forscher haben den Einfluss von Macapulver auf das endokrine System bewiesen, jeweils bei Männern und Frauen. Es hat positive Auswirkungen auf die hypothalamische Adenohypophysen-Achse und die Nebennieren, es regelt die Funktion der Schilddrüse und der Nebenschilddrüsen. Es fördert zudem die menschliche Gonaden-Funktion und verbessert das Immunsystem.

Die Einnahme von Macapulver kann somit bei Problemen helfen, die im Zusammenhang mit einem hormonellen Ungleichgewicht stehen wie Menstruation, Menopause und Fertilitätsstörungen sowie Stimmungsschwankungen und einer mangelnden Libido. Die Wirksamkeit der Macawurzel wurde schon in zahlreichen Studien untersucht und ihre medizinische Wirksamkeit wurde durch diese oft bestätigt.

Libido, sexuelle Dysfunktion und sportliche Leistungsfähigkeit

Erektionsstörung

Es gibt eine lange Liste von Anekdoten, die Maca als ein potentes und natürliches Aphrodisiakum preisen. Es ist schwierig Konkrete wissenschaftliche Beweise dafür zu finden, aber ein paar Studien mit wenigen Testsubjekten fielen durchweg positiv aus. Eine Studie von Forschern an der Northumbria University stellte 2009 fest, dass eine Einnahme von Macapulver für 14 Tage die sexuelle Lust und auch die sportliche Leistungfähigkeit erhöht (2).

Diese Studien, die darauf hinweisen, dass das sexuelle Verlangen verbessert werden kann, können jedoch nicht mit Sicherheit sagen, warum und wie es funktioniert. Aber die Studien konnten ausschließen, dass Maca die Fähigkeit hat den Testosteronspiegel anzuheben, was somit nicht die Ursache für die Wirksamkeit sein kann. Eine sexuelle Dysfunktion und das sexuelle Verlangen hängen von einer Vielzahl von Faktoren ab, dieses macht eine feste Schlussfolgerung noch schwieriger.

Fruchtbarkeit

Eine der traditionellen Verwendung von Maca ist die Verbesserung der Fruchtbarkeit. Einige Leute behaupten, dass Maca die Spermienzahl bei Männern erhöhen kann und auch die männliche und weibliche Fruchtbarkeit verbessert.

Auch hier gibt es wenig Beweise durch eine wissenschaftliche Forschung, da diese auf diesem Gebiet noch in den Kinderschuhen steckt. Bisher wurde nur an Tieren geforscht und die Ergebnisse waren bisher vielversprechend. Eine Studie an Ratten zeigte, dass Maca den Serumspiegel des luteinisierenden Hormons in der Hypophyse um das 4,5-fache erhöht hat. Der Serumspiegel des follikelstimulierenden Hormons wurde sogar um das 19-fache erhöht. Diese Hormone beeinflussen die weibliche Fertilität (Fruchtbarkeit). Die Studie unterstützt somit den traditionellen Glauben, dass die Macawurzel die Fruchtbarkeit verbessert (3).

Menopause / Wechseljahres-Beschwerden

Millionen von Frauen sind mit den unerwünschten Auswirkungen der Menopause nur allzu vertraut. Maca hat das Potential die Symptome zu lindern. Es gibt mehrere Studien, die darauf hinweisen, dass Maca den Hormonspiegel bei postmenopausalen Frauen ausgleicht.

Eine aktuelle Studie zeigte, dass menopausale und postmenopausale Frauen, die mit Maca behandelt wurden, eine signifikante Reduktion von menopausalen Symptomen wie Hitzewallungen erfuhren (4). Die Forscher stellten fest, dass Maca viel Potenzial zur Verringerung von menopausalen Beschwerden hat und möglicherweise sogar eine Alternative zur Hormonersatztherapie bei postmenopausalen Frauen darstellt.

Menstruation

Menstruations Beschwerden

Frauen, die unter einem unregelmäßigen Menstruationszyklus leiden, wird die Einnahme von Maca ebenfalls empfohlen, da es helfen kann den Körper besser zu reglementieren. Unter anderem kann es auch bei vielen anderen unerwünschten Symptome der Menstruation wie Brustspannen, Stimmungsschwankungen und Kreislaufschwäche helfen.

Stimmung und Konzentration

Menschen, die unter Angstzuständen oder Depression leiden, können von der regelmäßigen Einnahme des Macapulvers profitieren. Das Internet ist voll von persönlichen Erfahrungen, die eine Verbesserung der Stimmung und der Konzentrationsfähigkeit angeben. Eine Studie an Mäusen im Jahr 2006 kam zu dem Schluss, dass Maca Potenzial als Antidepressivum hat und vor allem die Einnahme der schwarzen Macawurzel zeigte eine positive Auswirkung auf die Gehirnfunktion und das Lernvermögen (5).

Die Knochendichte

Wenn Frauen älter werden, dann kann die Aufrechterhaltung der Knochendichte problematisch werden. Bestimmte Studien an postmenopausalen Frauen haben gezeigt, dass Maca die Marker erhöhen kann, die im Zusammenhang mit der Knochendichte stehen. Dies könnte für Frauen hilfreich sein, die eine Familiengeschichte mit Osteoporose haben, oder für diejenigen, die ihre Knochengesundheit verbessern möchten.

Die Haut

Viele Menschen haben berichtet, dass Maca für eine gesunde Haut hilfreich ist und es helfen könnte Hautunreinheiten und Akne zu reduzieren. Ein weiterer Vorteil für die Haut ist, dass das Wurzelpulver die Empfindlichkeit bei heißem oder kaltem Wetter verringert und der Haut dabei hilft, extremen Temperaturen zu widerstehen.
 

Nebenwirkungen von Maca

Die Peruaner verwenden Maca schon seit Tausenden von Jahren als eines ihrer Grundnahrungsmittel, und dies ohne negative Folgen. Deshalb ist anzunehmen, dass Maca eine nebenwirkungsfreie und gesunde Nahrungsergänzung darstellt. Maca ist ein Lebensmittel, weshalb man sich keine Sorgen über eine Überdosierung machen muss. Es gibt jedoch Berichte über leichte Nervosität und eine beschleunigte Herzfrequenz, wenn Maca im Übermaß eingenommen wird. Wie bei anderen Nahrungsergänzungen auch, sollte man mit der Dosierung von Maca vorsichtig sein, wenn man es zum ersten Mal verwendet. Es ist immer besser mit kleinen Mengen zu beginnen und die Einnahme allmählich zu erhöhen, damit dies den Hormonspiegel nicht zu stark beeinflusst.
 

Einnahme und Anwendung von Maca

Maca ist in Tabletten-, Kapsel- und Pulverform erhältlich. Die empfohlene tägliche Dosis liegt zwischen 3 und 4,5 g pro Tag, das entspricht etwa 1-2 Teelöffeln. Einige Bio-Maca-Produkte enthalten eine Mischung aus goldenen, roten und schwarzen Macawurzeln, die alle unterschiedliche Geschmacksrichtungen haben. Die goldene Macawurzel schmeckt süß, ist die am weitesten verbreitete Sorte und dazu auch noch die beliebteste. Die rote Macawurzel hat eher einen milden und zarten Geschmack. Und die schwarze Macawurzel, mit ihrem bittersüßen Geschmack, enthält die höchsten Energiewerte.

Wenn man das Maca Pulver zum ersten Mal einnimmt, dann ist es wahrscheinlich am besten mit weniger als ½ Teelöffel pro Tag zu beginnen und die Dosis dann am dritten oder vierten Tag zu erhöhen. Man kann Maca zu einem Shake hinzufügen oder in Joghurt, Salat oder Frühstückszerealien streuen. Maca sollte nicht zu heißen Getränken hinzugefügt werden oder zum Kochen verwendet werden, weil es sonst seine wertvollen therapeutischen Vorteile verliert.
 
Quellen

1. http://nutritiondata.self.com/facts/custom/2193874/0 (27. November 2015)

2. Meissner, HO., et al. (2006). Hormone-Balancing Effect of Pre-Gelatinized Organic Maca (Lepidium peruvianum Chacon): (III) Clinical responses of early-postmenopausal women to Maca in double blind, randomized, Placebo-controlled, crossover configuration, outpatient study. International Journal of Biomedecine Sciences 2, (4), 375-94. (Hormonausgleichender Effekt von vorgelatiniertem Bio Maca (Lepidium peruvianum Chacon): (III) Klinische Reaktionen von frühen postmenopausalen Frauen zu Maca in doppelblinder, randomisierter, Placebo-kontrollierten Crossover-Konfiguration, ambulanten Studie.)

3. Uchiyama, F., et al. (2014). Lepidium meyenii (Maca) enhances the serum levels of luteinising hormone in female rats. J Ethnopharmacol.3;151, (2), 897-902. (Lepidium meyenii (Maca) erhöht den Serumspiegel des luteinisierenden Hormons bei weiblichen Ratten.)

4. Meissner, H. O., et al. (2005). Use of Gelatinized Maca (Lepidium Peruvianum) in Early Postmenopausal Women. Int J Biomed Sci. 1, (1), 33-45. (Die Nutzung von gelatinierten Maca (Lepidium Peruvianum) bei frühen postmenopausalen Frauen.)

5. Rubio, J., et al. (2006). Effect of three different cultivars of Lepidium meyenii (Maca) on learning and depression in ovariectomized mice. BMC Complement Altern Med. 23, (6),23. (Wirkung von drei verschiedenen Sorten von Lepidium meyenii (Maca) auf das Lernen und Depressionen bei ovariektomierten Mäusen.)

Bildmaterial

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